Courage e.V. zu Gast bei der Klasse 9a

Am 03. Mai 2019 kamen drei engagierte Mitglieder des Netzwerks für Demokratie und Zivilcourage e.V. (https://www.netzwerk-courage.de/ ) zu den Schülerinnen und Schülern der Klasse 9a. Bereits im vorherigen Schuljahr lernte die Klasse bei einem Projekttag mit Courage wie Vorurteile entstehen und wie man sich couragiert für die Gesellschaft einsetzen kann.

In diesem Jahr ging es fortführend dann besonders um verschiedene Arten von Diskriminierungen, wie zum Beispiel Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und auch Frauenfeindlichkeit. Die Realschüler ordneten den verschiedenen Arten Situationen zu und übten in Rollenspielen außerdem, wie man sich gemeinsam stark gegen Diskriminierungen im Alltag einsetzen kann. Dass diese jedem von uns schon einmal begegnet sind, wurde im nächsten Schritt klar: eigene Situationen wurden in selbst erdachten Rollenspielen vorgestellt, anschließend diskutiert und gemeinsam nach couragierten Handlungsmöglichkeiten gesucht. Dabei stand immer auch die eigene Sicherheit bei couragiertem Handeln im Vordergrund. Abschließend wurden in einem Memory-Spiel diskriminierende, rassistische und auch antisemitische Aussagen verschiedenen Gruppen und mittlerweile auch politischen Parteien zugeordnet und diskutiert. Dieser Vormittag hat uns Realschülerinnen und Realschülern mal wieder verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass sich jeder einzelne couragiert im Alltag einsetzt und die Augen offen halten sollte.

Zum Schluss gilt ein herzlicher Dank den Projektleitern des Netzwerkes für Demokratie und Zivilcourage e.V. und die Klasse 9a freut sich schon sehr auf den dritten Workshop im kommenden Schuljahr.

 

Bericht von Lucy Bartell & Julien Milusic

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