Zeitzeugengespräch mit Anastasia Gulei

In Zusammenarbeit mit dem Maximilian-Kolbe-Werk e.V. (https://www.maximilian-kolbe-werk.de/startseite/) organisierten Frau Heizmann und Frau Weber ein digitales Zeitzeugengespräch. Im Rahmen der Demokratiebildung hatten die 10. Klassen somit die Gelegenheit mit der Zeitzeugin Anastasia Gulei (https://www.maximilian-kolbe-werk.de/unsere-arbeit/erinnern/dokumentation-von-lebenszeugnissen/gulei-anastasia/) zu sprechen. Die 96-Jährige erzählte eindrucksvoll von ihrer Zeit als junge Frau in Zwangsarbeit und ihrer Gefangenschaft in verschiedenen Konzentrationslagern des NS-Regimes. Die Schilderungen wurden simultan aus dem Russischen von einer extra zugeschalteten Dolmetscherin ins Deutsche übersetzt.

Beim anschließenden offenen Austausch konnten viele Fragen der Schüler: innen beantwortet werden. Am berührendsten empfanden die Jugendlichen die Botschaft der Zeitzeugin: Jeder Einzelne trägt die Verantwortung, dass die Taten der Nationalsozialisten nicht in Vergessenheit geraten und leistet somit seinen Beitrag zur demokratischen Gemeinschaft. Diesen Auftrag greifen wir in den Fächern Deutsch, Geschichte und Religion weiter auf und werden noch oft an diese Begegnung denken.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Gulei für Ihre große Offenheit mit uns über Ihr Leben zu sprechen. Ein weiteres großes Dankeschön gilt -stellvertretend für das gesamte Maximilian-Kolbe-Werk e.V. – Frau Konieczny.

 

   

Von: Tull@ schreibt

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